GLOSSAR ABRÜSTUNG

2) ABC-Waffen / Massenvernichtungswaffen

• Übereinkommen

Nichtverbreitungsvertrag (Non-Proliferation Treaty)


Vertrag zur Verringerung der strategischen Nuklearwaffen (START)

Der Vertrag zur Verringerung der strategischen Nuklearwaffen, auch: START-Vertrag (Strategic Arms Reduction Treaty), wurde am 31. Juli 1991 zwischen den USA und der Sowjetunion beschlossen und sah die Reduzierung der strategischen Atomwaffen bis zum Jahr 2009 vor. Er erlaubte beiden Seiten, jeweils 6.000 Kernsprengköpfe und 1.600 Trägerraketen zu besitzen. Des Weiteren verfügte der Vertrag über ein Kontrollsystem, das beiden Staaten Überprüfungen im anderen Land gewährte. Seit dem Zerfall der Sowjetunion galt das Abkommen für Russland, Weißrussland, Kasachstan, die Ukraine und die USA.
Es wurde ein START II-Abkommen angestrebt, welches die Deaktivierung aller landgestützten Interkontinentalraketen mit Mehrfachsprengköpfen vorsehen sollte. Dieses Abkommen trat jedoch nie in Kraft, da es vom russischen Parlament nicht ratifiziert wurde. Am 8. April 2010 unterzeichneten die USA und Russland mit dem "New START"-Vertrag ein Nachfolgeabkommen. Es sieht eine weitere Reduzierung einsatzbereiter nuklearer Sprengköpfe auf 1.550 vor sowie auf bis zu 800 Trägersysteme und trat am 5. Februar 2011 in Kraft. 

Vertragstext START (engl.)
Vertragstext New START (engl.)


Vertrag über ein umfassendes Verbot von Nuklearversuchen (CTBT)