• Frieden und Gerechtigkeit (SDG 16) Nahost

    Konfrontative Zusammenarbeit: Israel und die Vereinten Nationen

    Premierminister Benjamin Netanjahu bei der VN-Generalversammlung 2017

    Die Beziehung von Israel zu den Vereinten Nationen ist spannungsgeladen. Israels Premier Netanjahu bezeichnete die Vereinten Nationen als "Lügenhaus" vor der Entscheidung der VN-Generalversammlung über den Status von Jerusalem. Wenige Länder haben ein derart vielschichtiges Verhältnis zu den Vereinten Nationen: Scharfe Kritik an der Weltorganisation steht Israels aktivem Engagement innerhalb der UN gegenüber.

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  • Friedenssicherung Menschenrechte aktuell

    Kriegsverbrecher Ratko Mladić zu lebenslanger Haft verurteilt

    Das Bild zeigt den Kriegsverbrecher Ratko Mladić bei seinem Prozess

    Der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien hat den 74-jährigen Ex-General Mladić zu lebenslanger Haft verurteilt. Er wurde des Völkermordes, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen während des Bosnienkrieges schuldig gesprochen. Auch das Massaker von Srebrenica liegt in seiner Verantwortung. Mit dem Urteil endet das wohl wichtigste Kapitel der internationalen Strafgerichtsbarkeit seit den Nürnberger Prozessen.

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  • Kein Hunger (SDG 2) Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (SDG 17) Konflikte & Brennpunkte

    Eine Welt ohne Hunger in einer Welt voller Kriege?

    Trotz der Verpflichtung der internationalen Gemeinschaft, den Hunger bis 2030 zu beenden, gab es 2016 rund 38 Millionen mehr hungernde Menschen als im Vorjahr. Einem aktuellen Bericht der Vereinten Nationen zufolge sind bewaffnete Konflikte der Hauptgrund für diesen drastischen Anstieg. Vor dem Hintergrund des heutigen Welternährungstags ist es daher notwendig, die besonderen Herausforderungen an der Schnittstelle zwischen Ernährungssicherung und Friedensförderung stärker in den Blick der Entwicklungspolitik zu rücken, fordern Daniel Wegner und Michael Brüntrup vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik.

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  • Jerusalem Resolution scheitert an US-Veto

    14 der 15 Staaten im UN-Sicherheitsrat stimmten am 18. Dezember 2017 für einen von Ägypten eingebrachte Resolutionsentwurf, wonach eine Änderung des Status quo in Jerusalem durch einseitige Entscheidungen einzelner Länder keine rechtliche Bindung haben sollte. Darüber hinaus beinhaltete das Dokument einen Appell an alle Staaten, Gründungen von Botschaften in Jerusalem zu unterlassen.

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  • Friedenssicherung

    UN-Friedensmission MINUSTAH in Haiti nach 13 Jahren beendet

    Am 16. Oktober 2017 wurde die United Nations Stabilisation Mission in Haiti (MINUSTAH) beendet und durch die neue zivile Friedensmission United Nations Mission for Justice Support in Haiti (MINUJUSTH) ersetzt. Für die neue Mission wurden, auf Grundlage der Resolution 2350 des UN-Sicherheitsrates für zunächst sechs Monate 351 zivile Kräfte, 7 Polizeieinheiten (980 Mitarbeiter) und 295 Einzelpolizistinnen und -Polizisten entsandt. Militärische Kräfte sind im Gegensatz zur Vorgängermission nicht vorgesehen.

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  • Abrüstung

    Iran-Atomabkommen vor dem Aus?

    US-Präsident Donald Trump macht keinen Hehl daraus, dass er das internationale Atomabkommen mit dem Iran als schlechten Deal sieht. Es ist ungewiss, ob er am 15. Oktober das Abkommen erneut zertifizieren wird. Während im Weißen Haus die Vorbereitungen für eine Neuausrichtung mit dem Iran anlaufen, droht dessen Revolutionsgarde den USA mit Raketen. Wie konnte die Situation so rasant eskalieren und was bedeutet die mögliche Aufkündigung des Abkommens für die Region und internationale Bemühungen zur nuklearen Abrüstung?

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  • Weitere Nachrichten im Archiv

Multidimensionale Friedenseinsätze

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