• Konflikte & Brennpunkte Libyen Friedenssicherung Terrorismus

    Libyen - ein unlösbarer Konflikt?

    Die Flagge Libyens vor dem Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York (Juli 2016)

    Seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Gaddafi im Jahr 2011 ist Libyen extrem fragil. Die Vereinten Nationen setzen sich mit einer politischen Mission für die Schaffung von stabilen Institutionen und Rahmenbedingungen für den Wiederaufbau des Landes ein. Welchen Problemen stehen sie aktuell dabei gegenüber und wie könnte der Transitionsprozess des Landes vorangebracht werden?

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  • Menschenrechte aktuell Friedenssicherung

    Friedenssicherung: Menschenrechtsschutz durch Frauen

    Eine Frau in Armeeuniform steht vor einem Krankenwagen. Im Hintergrund sind zwei männliche Kollegen zu sehen.

    Frauen sind in den Friedens- sicherungsmissionen der Vereinten Nationen immer noch sehr stark unterrepräsentiert. In den 16 Friedensmissionen weltweit sind insgesamt mehr als 113.000 Menschen beschäftigt. Davon sind gerade einmal rund 7.700 weibliche Peacekeeper*innen, sowohl in Uniform, als auch zivil. Und das, obwohl die Bedeutung von Frauen für Friedensmissionen vielfach belegt und oft gefordert wird. Insbesondere für die Förderung der Menschenrechte können Frauen im Einsatz mehr Gruppen der Gesellschaft erreichen als ihre männlichen Kollegen. Während sich die Anzahl an Frauen im Einsatz zwar in den letzten 20 Jahren langsam erhöht hat, ist ein echter Wandel aber noch nicht in Sicht.

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  • DR Kongo

    MONUSCO-Verkleinerung trotz eskalierender Gewalt im Kongo

    Blick auf den runden Tisch des UN-Sicherheitsrats

    Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat am 31. März 2017 einstimmig das Mandat der UN-Friedensmission MONUSCO in der DR Kongo verlängert. Insbesondere auf Druck der amerikanischen UN-Botschafterin Nikki Haley einigten sich die Ratsmitglieder dabei auch auf eine Kontingentbegrenzung. Es ist nicht das erste Mal, dass der Friedenseinsatz in der Kritik steht. Dennoch könnte die Truppenverkleinerung zu wohl keinem schlechteren Zeitpunkt kommen.

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  • UN-Aktuell Abrüstung

    Auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt?

    Der erste Vertragsentwurf für ein völkerrechtlich verbindliches Verbot von Atomwaffen liegt vor und kann bei der zweiten UN-Verhandlungs- runde vom 15. Juni 2017 bis 7. Juli 2017 konkretisiert und idealerweise finalisiert werden - allerdings ohne erneute Beteiligung Deutschlands.

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  • Terrorismus Frauen & Kinder

    Frauen, Männer und Extremismus

    © UN Women/Christopher Herwig

    Gewaltbereiter Extremismus nimmt zu. Seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts stieg die Zahl der Todesopfer um fast das Neunfache: von 3.329 im Jahr 2000 auf 29.296 im Jahr 2015. Deshalb erklärte der neue VN-Generalsekretär die Extremismus- und Terrorismusprävention zu einem Schwerpunkt seiner Amtszeit. Im März schlug Guterres den Mitgliedstaaten im Rahmen der VN-Counter-Terrorism-Strategie die Gründung des neuen „Office of Counter-Terrorism“ vor; Extremismusprävention nimmt hierbei einen prominenten Platz ein. Unsere Autorin Kristina Lunz argumentiert, dass Geschlechterdynamiken dekonstruiert werden müssen, um Extremismus vollständig zu verstehen. Denn erst dann kann in einem zweiten Schritt nachhaltige Präventionsarbeit geleistet werden.

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  • Meinung Ziele für nachhaltige Entwicklung/Post-2015 Politik & Gesellschaft Abrüstung Ziele für nachhaltige Entwicklung/Agenda 2030

    Protest für internationale Zusammenarbeit & Agenda 2030 ist wichtiger denn je

    Nach der Verabschiedung der 2030-Nachhaltigkeits-agenda der Vereinten Nationen und der Klimavereinbarung von Paris waren wir in einer optimistischen Aufbruchstimmung, überzeugt, die Weltgesellschaft und den Zustand des Planeten bis 2030 konstruktiv transformieren zu können. In den letzten Monaten hat sich die Weltlage jedoch schlagartig verändert. Viele politische, sozioökonomische und umweltbezogene Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte werden derzeit frontal attackiert. Angesichts der neuen weltpolitischen Lage wird es wieder nötig zu protestieren und das Erreichte zu verteidigen, schreibt DGVN-Vorstandsmitglied Gabriele Köhler.

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  • Weitere Nachrichten im Archiv

Multidimensionale Friedenseinsätze

Schaubilder zu Frieden und die VN

DGVN-Präsentation

"Friedenskonzept der Vereinten Nationen - früher und heute"

                                     Quelle

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