Konflikte und Brennpunkte

Die Anzahl der Kriege und gewaltsamen Konflikte hat seit den 1990er Jahren einige Schwankungen durchlaufen. So zählte das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung 1996 28 ernste Krisen oder Kriege35 Konflikte mit massivem Einsatz von Gewalt waren es im Jahr 20062016 stieg die Zahl gar auf 38. Hierbei ist jedoch zu bemerken, dass sich die Erhebungsgrundlagen teilweise geändert haben. Eindeutig ist jedoch, dass es in diesem gesamten Zeitraum in erster Linie um innerstaatliche Konflikte und Bürgerkriege zwischen Regierungen und bewaffneten Gruppierungen oder zwischen verschiedenen nicht-staatlichen, bewaffneten Konfliktparteien handelt. weiterlesen>>>

  • Kein Hunger (SDG 2) Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (SDG 17) Konflikte & Brennpunkte

    Eine Welt ohne Hunger in einer Welt voller Kriege?

    Trotz der Verpflichtung der internationalen Gemeinschaft, den Hunger bis 2030 zu beenden, gab es 2016 rund 38 Millionen mehr hungernde Menschen als im Vorjahr. Einem aktuellen Bericht der Vereinten Nationen zufolge sind bewaffnete Konflikte der Hauptgrund für diesen drastischen Anstieg. Vor dem Hintergrund des heutigen Welternährungstags ist es daher notwendig, die besonderen Herausforderungen an der Schnittstelle zwischen Ernährungssicherung und Friedensförderung stärker in den Blick der Entwicklungspolitik zu rücken, fordern Daniel Wegner und Michael Brüntrup vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik.

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  • Konflikte & Brennpunkte Menschenrechte aktuell

    Verfolgte Rohingya: Lage in Myanmar eskaliert

    Auf dem Bild sind vor allem Kinder zu sehen, die sich auf einem kleinen staubigen Gang in einem Flüchtlingscamp aufhalten.

    Die muslimischen Rohingya leben am Rande der Gesellschaft. Im buddhistisch geprägten Myanmar leiden sie seit Jahrzehnten unter Verfolgung und Unterdrückung. Derzeit eskaliert die Lage erneut. Nach schweren Kämpfen sind laut UNHCR-Angaben mehr als 370.000 Rohingya ins benachbarte Bangladesch geflohen. Diejenigen, die im Bundesstaat Rakhine zurückgeblieben sind, könnten nun Opfer einer brutalen Militäroperation werden.

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  • Konflikte & Brennpunkte Friedenssicherung Abrüstung Waffen/Waffenhandel Menschliche Sicherheit Arbeitsplätze und wirtschaftliche Entwicklung (SDG 8) Bevölkerung

    Sanktionen des UN-Sicherheitsrats: Fortsetzung der Diplomatie mit anderen Mitteln

    Sanktionen gegen bestimmte Staaten sind ein häufig genutztes Instrument des UN-Sicherheitsrats zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit. Erst kürzlich bestätigten die Mitgliedssaaten einstimmig ihre Entscheidung, das Regime in Nordkorea für seine erneuten Raketentests durch Ausfuhrverbote für Kohle, Eisen und Fisch zu sanktionieren. Solche Sanktionen können vielfältige Maßnahmen umfassen und zielen zumeist auf die wirtschaftliche und diplomatische Isolation eines Staates oder einer Personengruppe ab. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass vor allem die Zivilbevölkerung unter den Sanktionen leidet. Angesicht der aktuellen Entwicklung im Fall Nordkorea stellt sich die Frage, auf welcher Grundlage der Sicherheitsrat hierbei handelt und wie wirksam die beschlossenen Sanktionen sind.

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  • Konflikte & Brennpunkte

    Venezuela – noch Demokratie oder bereits Diktatur?

    Venezuela auf der Weltkarte

    Seit über 100 Tagen tobt in Venezuela ein Machtkampf zwischen der sozialistisch geführten Regierung unter Nicolás Maduro auf der einen, und weiten Teilen der venzolanischen Bevölkerung auf der anderen Seite. Durch die Entmachtung der Opposition, Verstöße gegen die Menschenrechte und Verhaftung seiner Widersacher gibt sich Maduro die größte Mühe, seinen Machtapparat zu erhalten. Doch ist solch ein Staat noch eine Demokratie?

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  • Friedenssicherung Abrüstung Waffen/Waffenhandel Konflikte & Brennpunkte

    Einstimmigkeit im UN-Sicherheitsrat: Überblick über die jüngste Resolution zu Sanktionen gegen Nordkorea

    Die Ständige Vertreterin der USA bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley berät sich mit Liu Jieyi, dem ständigen Vertreter der Volksrepublik China, bei der Sitzung zu schärferen Sanktionen gegenüber Nordkorea am 05. August.

    Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat mit der Resolution 2371 auf die jüngsten Raketentests des nordkoreanischen Regimes reagiert. Mit einer Ausweitung der Sanktionen soll Pjöngjang zum Einlenken gezwungen werden. Auch die Wiederaufnahme über Abrüstungsgespräche werden gefordert.

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  • DGVN-Nachrichten UN-Aktuell Konflikte & Brennpunkte

    DGVN unterstützt Kampagne #nichtvergesser

    Detlef Dzembritzki, Vorsitzender der DGVN mit einem Knoten in der UN-Flagge

    Die DGVN unterstützt die Kampagne #nichtvergesser – eine gemeinsame Initiative des Auswärtigen Amtes und deutscher humanitärer Hilfsorganisationen, um auf vergessen Krisen aufmerksam zu machen.

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  • Konflikte & Brennpunkte Libyen Friedenssicherung Terrorismus

    Libyen - ein unlösbarer Konflikt?

    Die Flagge Libyens vor dem Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York (Juli 2016)

    Seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Gaddafi im Jahr 2011 ist Libyen extrem fragil. Die Vereinten Nationen setzen sich mit einer politischen Mission für die Schaffung von stabilen Institutionen und Rahmenbedingungen für den Wiederaufbau des Landes ein. Welchen Problemen stehen sie aktuell dabei gegenüber und wie könnte der Transitionsprozess des Landes vorangebracht werden?

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  • Syrien Konflikte & Brennpunkte

    Sechs Jahre Krieg in Syrien: (K)eine Lösung mit den Vereinten Nationen?

    Syrien-Gespräche in Genf am 23. Februar

    Der Krieg in Syrien geht ins siebte Jahr und forderte bereits eine halbe Million Menschenleben. Die vielfältigen Anstrengungen der Vereinten Nationen konnten den Konflikt bisher nicht befrieden. Aktuell wird das Momentum der brüchigen Waffenruhe für die Aushandlung einer politischen Lösung genutzt. Die Vereinten Nationen scheinen dabei jedoch mehr denn je vom Gestaltungswillen ihrer Mitgliedsstaaten abhängig zu sein. Eine Bestandsaufnahme.

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  • Konflikte & Brennpunkte

    Ukraine verklagt Russland vor dem Internationalen Gerichtshof

    Die Ukraine wirft Russland vor, die UN-Konventionen gegen Diskriminierung und gegen die Finanzierung von Terrorismus verletzt zu haben. Dabei geht es um die annektierte Halbinsel Krim sowie den Krieg in der Ostukraine. Fraglich ist, ob sich der Internationale Gerichtshof als zuständig erachtet. Eine Entscheidung im Prozess ist erst in Jahren zu erwarten.

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  • Konflikte & Brennpunkte

    Machtwechsel in Gambia: Ein demokratischer Neuanfang?

    Die Bedrohung einer militärischen Intervention veranlasste nach Angaben des UN-Flüchtlingskommissariats über 45000 Gambier zur Flucht

    Der überraschende Sieg des Immobilienmaklers Adam Barrow bei den Präsidentschafts-wahlen in Gambia ließ in der gesamten westafrikanischen Region Hoffnungen auf einen friedlichen Machtwechsel und eine neue Ära der Demokratie in Gambia aufkommen. Diese Hoffnungen wurden schnell zerstreut als Jammeh den Wahlausgang, den er zunächst anerkannt hatte, am 9. Dezember zurückwies. Erst nach Beginn des Einmarsches von ECOWAS-Truppen erklärte er sich bereit, ins Exil zu gehen. Für seinen Nachfolger Adam Barrow ist es ein Neuanfang unter schweren Bedingungen.

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