Brennpunkt: Die Demokratische Republik Kongo

  • Veranstaltungsbericht DR Kongo

    Quo vadis MONUSCO? Zur aktuellen Lage in der Demokratischen Republik Kongo

    Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zeigt sich in seiner Resolution 2348 zunehmend besorgt über die Situation in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo). Vor diesem Hintergrund hat die DGVN zu einem Gespräch zur aktuellen Lage in der DR Kongo und der strategischen Planung der UN-Mission MONUSCO mit Daniel Maier eingeladen. Insbesondere die Sicherheitslage und die sich verschlechternde humanitäre Situation in vielen Landesteilen erschweren die Organisation von demokratischen Wahlen und gefährden die Stabilität des zentralafrikanischen Staates, so Maier.

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  • DR Kongo

    MONUSCO-Verkleinerung trotz eskalierender Gewalt im Kongo

    Blick auf den runden Tisch des UN-Sicherheitsrats

    Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat am 31. März 2017 einstimmig das Mandat der UN-Friedensmission MONUSCO in der DR Kongo verlängert. Insbesondere auf Druck der amerikanischen UN-Botschafterin Nikki Haley einigten sich die Ratsmitglieder dabei auch auf eine Kontingentbegrenzung. Es ist nicht das erste Mal, dass der Friedenseinsatz in der Kritik steht. Dennoch könnte die Truppenverkleinerung zu wohl keinem schlechteren Zeitpunkt kommen.

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  • Veranstaltungsbericht DR Kongo Friedenssicherung

    Kann die UN-Interventionsbrigade den Konflikt in Kongo lösen?

    Am 1. Juli 2010 billigte der UN-Sicherheitsrat mit Resolution 1925 die Einrichtung der Mission der Vereinten Nationen für die Stabilisierung in der Demokratischen Republik Kongo, kurz MONUSCO. Über die bisherigen Erfolge und zukünftige Herausforderungen sprach ihr Leiter Martin Kobler.

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  • UN-Aktuell DR Kongo

    DR Kongo: eine Chance für den Frieden

    Eine Frau in Goma hält ein Plakat mit der Aufschrift "Peace, peace, peace - please" in den Händen.

    Nach dem Ende des bewaffneten Aufstands der M23 im Osten der DR Kongo wächst die Hoffnung auf Frieden. Mit Unterstützung der gestärkten UN-Mission MONUSCO gelang es Anfang des Monats, die M23-Miliz militärisch zu schlagen. Frieden ist damit noch nicht gewonnen. Nun gilt es, Friedensgespräche fortzusetzen und eine politische Lösung zu erreichen.

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  • Konflikte & Brennpunkte DR Kongo

    Trügerische Ruhe im Ostkongo

    Martin Kobler vor einem Monusco Logo

    Nach einer kurzen Phase der Ruhe kam es kürzlich in der ostkongolesischen Stadt Goma wieder zu Gefechten zwischen den Rebellen der M23-Miliz und den Regierungstruppen. Es wurden mehrere Raketen auf Goma abgeschossen. Medienberichten zufolge töteten die Raketenabschüsse vier Zivilisten und verletzten etwa zehn. „Sogar UN-Truppen wurden getroffen“, erklärt Martin Kobler.

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  • UN-Aktuell Konflikte & Brennpunkte DR Kongo

    Kein Frieden in Sicht

    Martin Kobler im UN-Sicherheitsrat liest einen Text in seiner bisherigen Position als UN-Sonderbeautragter für Irak

    In den nächsten Tagen wird der bisherige UN-Sonderbeauftragte für den Irak, der deutsche Diplomat Martin Kobler, seinen Dienst als Chef der UN-Friedensmission in Kongo, und als UN-Sonderbeauftragter für die DR Kongo antreten. Parallel dazu eskalieren erneut die Kämpfe zwischen Rebellen und Regierungstruppen in Nord-Kivu.

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  • Konflikte & Brennpunkte DR Kongo Friedenssicherung

    Fragiler Frieden

    Nach monatelangen kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen der Rebellenbewegung M23 und Regierungssoldaten konnte das für den Ostkongo angekündigte Friedensabkommen endlich umgesetzt werden. Nach schwierigen Verhandlungen wurde es am 24. Februar 2013 in Addis Abeba unterzeichnet. Neben Vertreterinnen und Vertretern der beiden kämpfenden Gruppen waren am Abkommen auch die umliegenden Länder beteiligt.

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  • Konflikte & Brennpunkte DR Kongo

    M23 macht ihre Drohung wahr

    Nach einem fünftägigen Kampf mit der Regierungstruppe (FARDC) fiel Goma, Hauptstadt der Region Nord Kivu, unter Kontrolle der Rebellenmiliz M23. Dieses jüngste Ereignis belebt die Fragen über die M23 und die Rolle der UN-Mission MONUSCO in der Region.

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  • Konflikte & Brennpunkte DR Kongo

    DR Kongo: Gewalt, Menschenrechtsverbrechen und Flucht

    Ein Treffen am Rande der Generalversammlung sollte letzte Woche die internationale Aufmerksamkeit auf die Situation in der DR Kongo lenken. In den vergangenen Monaten zwangen die zunehmenden Kämpfe zwischen Rebellen und Armee zahlreiche Menschen zur Flucht.

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  • DR Kongo UN-Aktuell

    Was lange währt, wird endlich gut?

    Thomas Lubunga, gkleidet in weiß sitz mit abwesenden Blick  im Hintergrund des Bildes im Vordergrund sitzen zwei unscharf zu erkennbare Juristen

    Am 14. März 2012 fällte der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) das erste Urteil in der Geschichte dieser noch jungen Institution. Wie ist diese Entscheidung zu bewerten? Welche Bedeutung hat der Ausgang des Verfahrens für die Zukunft des Kampfes gegen die Straflosigkeit? Ein Kommentar von Mayeul Hiéramente.

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  • Weitere Nachrichten im Archiv

Der Konflikt in Kongo

Seit zwei Jahrzehnten bekriegen sich verschiedene Rebellenmilizen im Ostteil der DR Kongo. Erst einmal (1997) rückten sie dabei bis in die Hauptstadt Kinshasa im Westen vor. Seitdem konzentrieren sie sich weitgehend auf die wirtschaftliche Ausbeutung der rohstoffreichen Provinzen Nord- und Südkivu. Der Konflikt wird durch Rebellenmilizen aus den angrenzenden Staaten Ruanda und Uganda weiterhin verschärft.