Libyen

  • Konflikte & Brennpunkte Libyen Friedenssicherung Terrorismus

    Libyen - ein unlösbarer Konflikt?

    Die Flagge Libyens vor dem Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York (Juli 2016)

    Seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Gaddafi im Jahr 2011 ist Libyen extrem fragil. Die Vereinten Nationen setzen sich mit einer politischen Mission für die Schaffung von stabilen Institutionen und Rahmenbedingungen für den Wiederaufbau des Landes ein. Welchen Problemen stehen sie aktuell dabei gegenüber und wie könnte der Transitionsprozess des Landes vorangebracht werden?

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  • Libyen Waffen/Waffenhandel Terrorismus Friedenssicherung

    Interview mit dem Sondergesandten für Libyen: "Es muss endlich eine Regierung der nationalen Einheit her"

    Martin Kobler, der Leiter von UNSMIL

    Martin Kobler ist UN-Sondergesandter für Libyen und leitet die politische Mission der Vereinigten Nationen, UNSMIL. Im Interview mit der DGVN spricht er über aktuelle Herausforderungen, die Zukunft des Landes und seine Arbeit.

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  • Friedenssicherung Terrorismus Libyen

    Libyen am Scheideweg: ein geteiltes Land im Transistionsprozess

    Libysche Demonstranten in Tripolis im Dezember 2011

    Seitdem das Regime Muammar Gaddafis im Jahr 2011 gestürzt wurde, ist Libyen auf der Suche nach Frieden und Stabilität. Die Vereinten Nationen um ihren Sondergesandten Martin Kobler unterstützen diesen Prozess. Trotz einiger Fortschritte, die zuletzt erzielt wurden, ist die Zukunft immer noch ungewiss.

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  • Waffen/Waffenhandel Libyen

    Sicherheitsrat billigt Ausweitung der EU-Operation „Sophia“ vor Libyen

    Der französische Botschafter François Delattre spricht mit Journalisten

    Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat einstimmig einer Ausweitung der EU-Operation "Sophia" zugestimmt. Die Mission hat nun das Mandat auch Waffenschmuggler vor der libyschen Küste zu bekämpfen. Viele Politiker sehen darin eine neue Chance für das instabile Land.

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  • Libyen

    Vereinte Nationen drängen auf Einigung in Libyen

    Trotz andauernder Kämpfe in Libyen vermitteln die Vereinten Nationen seit letztem Jahres zwischen den Konfliktparteien. Bis jetzt konnte noch keine politische Lösung erreicht werden. Der deutsche Diplomat Martin Kobler soll nun die Verhandlungen voranbringen.

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  • Libyen

    Vereinte Nationen vermitteln in Libyen

    Seit dem Sturz Gaddafis kämpfen eine Vielzahl von Akteuren um die Macht im immer weiter zerfallenden Libyen. Seit letztem Jahr existieren zwei konkurrierende Regierungen, wodurch der Konflikt zusätzlich verschärft wurde. Auf Initiative der Vereinten Nationen verhandeln die Konfliktparteien aktuell in Marokko.

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  • Weitere Nachrichten im Archiv

UN-Mission für Libyen

Am 16. September 2011 beschloss der UN-Sicherheitsrat in seiner Resolution 2009 die Entsendung einer Unterstützungsmission für Libyen (UN Support Mission in Libya, UNSMIL), die den Nationalen Übergangsrat beim Wiederaufbau des Landes unterstützen sollte. Das Mandat der zivilen Mission steht unter Leitung der UN-Hauptabteilung Politische Angelegenheiten (UN-DPA). weiterlesen

"Man muss Libyen verstehen können"

Hansjörg Strohmeyer im Gespräch mit der DGVN

22.06.12 - Im DGVN-Interview berichtet Hansjörg Strohmeyer aus seinen Erfahrungen in Libyen über die Rolle und Aufgaben der Unterstützungsmission der Vereinten Nationen UNSMIL sowie Herausforderungen im Sicherheitssektor und die Verbreitung von Waffen. Er geht außerdem auf die Bedeutung der anstehenden Wahlen und Perspektiven des demokratischen Übergangs ein.

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Schutzverantwortung - Wie weiter nach Libyen?

07.05.12 - Der Militäreinsatz in Libyen rückte im letzten Jahr das Konzept der Schutzverantwortung in den Blickpunkt der Öffentlichkeit und stieß internationale Diskussionen um die angemessene Anwendung und Umsetzung des Prinzips an. Im Zuge der massiven Kritik im Nachgang der NATO-Intervention wurde westlichen Staaten vorgeworfen, sie hätten das eigentliche Ziel – die Zivilbevölkerung vor gravierenden Menschenrechtsverletzungen zu schützen – für ihre eigenen Zwecke missbraucht. Die Zurückhaltung des UN-Sicherheitsrats gegenüber der Gewalt in Syrien verschärfte die Debatten und warf die Frage auf, warum hier kein vergleichbares entschlossenes Handeln unter Berufung auf die Schutzverantwortung stattfand.

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