• Gendergerechtigkeit & Frauenrechte (SDG 5) Zivilgesellschaft Nahost UN-Aktuell

    Israels Grenzgängerin: Ein Portrait der israelischen UN-Jugenddelegierten

    Rasha Athamni auf dem Jerusalemer Markt

    Sie ist jung, arabisch und kämpft. Kein Einzelfall in Israel. Doch Rasha Athamni führt einen besonderen Kampf - ohne Messer, Waffen, Anfeindungen. Sie kämpft für den jüdischen Staat. Als Araberin. Ihr Heimatland will sie gleichberechtigt mitgestalten, auch beruflich. Als erste arabische Botschafterin möchte sie Israel in der Welt vertreten. Es passt zu ihr, das Leben als Grenzgängerin. Denn Grenzen im eigenen Land überwindet sie schon jetzt.

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  • Nahost

    65 Jahre UNRWA – Kein Grund zu feiern

    Anfang Juni trafen sich Vertreter der Vereinten Nationen in New York aus Anlass des 65-jährigen Bestehens des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA). Eigentlich sollte es die Organisation gar nicht mehr geben, ohne sie wäre die Lage der palästinensischen Flüchtlinge allerdings noch dramatischer.

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  • Meinung Nahost

    Die Zeit ist jetzt gekommen

     Bild von Jeffrey Feltman, Untergeneralsekretär für politische Angelegenheiten, 2015

    Im Nahost-Friedensprozess ist die Zeit für Mut und Zutrauen gekommen, so der UN-Unter-generalsekretär für politische Angelegenheiten, Jeffrey Feltman.

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  • Nahost

    Kämpfe im Jemen halten an - UN warnen vor zivilen Opfern

    Zerstörte Häuserwand

    Auch nach zwei Wochen setzt Saudi-Arabien seine Angriffe auf dem Staatsgebiet Jemens fort. Ziel der Offensive, die überwiegend aus der Luft geführt wird, sind Stellungen, die unter der Kontrolle der schiitischen Huthi-Rebellen stehen. Diese hatten in den letzten Wochen unter anderem Jemens Hauptstadt Sanaa eingenommen und in der Hafenstadt Aden den Palast des geflohenen Präsidenten Hadi gestürmt.

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  • Nahost

    Solidarität mit Palästina

    Was bleibt, wenn diesen Monat das 'Internationale Jahr der Solidarität mit dem palästinensischen Volk' endet? Die Chancen, dass der Friedensprozess zwischen Israelis und Palästinensern wieder angestoßen wird, stehen im Moment schlecht. Nach den jüngsten Ereignissen schätzen Vertreter der Vereinten Nationen die Entwicklungen im Nahen Osten als 'unsicherer als jemals zuvor' ein.

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  • Zeitschrift VEREINTE NATIONEN aktuell Nahost

    Nach dem Krieg: Wie geht es weiter im Gaza-Streifen?

    Im Sommer 2014 wütete 50 Tage lang ein Krieg im Gaza-Streifen. Es war der dritte Gaza-Krieg innerhalb von sechs Jahren. Im Interview mit der Zeitschrift VEREINTE NATIONEN spricht Pierre Krähenbühl, Generalkommissar des Flüchtlingshilfswerks UNRWA, über die immensen Herausforderungen des Wiederaufbaus und die Verantwortlichkeiten für die Schäden. Das Interview und andere Beiträge zum Thema „Welche zukünftigen Entwicklungsziele?“ sind zu finden in Heft 6/2014 von VEREINTE NATIONEN.

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  • Nahost

    'Situation in Gaza auf Messers Schneide'

    Zerstörte Autos und Häuser in Gaza-Stadt nach israelischen Luftangriffen im Jahr 2012

    Seit über einem Monat dauern nun die Kämpfe zwischen Israel und Hamas an. Während die Hamas über tausend Raketen auf Israel abgefeuert hat, startete Israel eine der größten Militäroperationen in den palästinensischen Gebieten seit langem. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon appelliert an beide Konfliktparteien, die Kampfhandlungen einzustellen und das Humanitäre Völkerrecht zu achten. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind seit Beginn der Kämpfe bereits über 250 Menschen umgekommen und über 2000 weitere verletzt worden.

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  • Nahost

    Neuer Zündstoff im Nahen Osten

    Irakische Flüchtlingsfamilie

    Die radikal-islamische Sunniten-Miliz „Islamischer Staat im Irak und in Großsyrien“, kurz ISIS, besetze in der vergangenen Woche mehrere Städte im Nordirak, darunter Mossul, die zweitgrößte Stadt des Landes. Ihr Ziel: Die Einnahme Bagdads und die Gründung eines sunnitischen Gottesstaats, vom östlichen Mittelmeer bis zum Persischen Golf. Auch wenn die Einnahme der Hauptstadt durch die Milizen schwer vorstellbar ist, der schnelle Erfolg im Nordirak erscheint beispiellos.

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  • UN-Aktuell Nahost

    Neuer Anlauf für den Frieden

    Livni und Ban schütteln sich vor dem UN Logo die Hände.

    Nach drei Jahren Stillstand wollen Israelis und Palästinenser wieder direkte Friedensverhandlungen aufnehmen.

    Beide Seiten zeigten sich verhalten optimistisch. Israels Justizministerin Livni traf am Vorabend der Gespräche auf Generalsekretär Ban.

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  • UN-Aktuell Konflikte & Brennpunkte Nahost

    Kein UN-Mitglied, aber weitreichende Rechte

    Pälästinensische Delegierte jubeln und wehen mit Flaggen in der UN-Generalversammlung nach dem sie als Beobachterstaat aufgenommen wurden

    Mit dem jüngsten Beschluss der Generalsversammlung ist Palästina auf dem Weg zur Staatlichkeit einen bedeutenden, nicht nur symbolischen Schritt vorangekommen. Welche konkreten Folgen dies für den Friedensprozess in Nahen Osten hat, ist offen. Klar hingegen ist, dass Palästina mit dieser Entscheidung Handlungsspielraum vor allem in Bezug auf den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) gewinnt.

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  • Weitere Nachrichten im Archiv

Ein Überblick zum Nahost-Konflikt - Druckversion 

Der Kartenausschnitt zeigt Israel und die Palästinensischen Gebiete. Die Vereinten Nationen sind mit zwei Friedenssicherungsmissionen in den Nahost-Konflikt involviert. UNIFIL an der israelisch-libanesischen Grenze und UNDOF an der israelisch-syrischen Grenze beteiligt. DGVN/StepMap

UN-Friedenseinsätze im Nahen Osten

Eckdaten zu den palästinensischen Gebieten

Stand: November 2017, Quelle: Auswärtiges Amt

Palästinensische Gebiete: Westbank und Gazastreifen

Größe: 6.020 km² (Westbank: 5.655 km², Gazastreifen: 365 km²)

Bevölkerung: 4,95 Mio. (Angaben ohne israelisch-jüdische Siedler)

Religionen: ca. 97 % Muslime (sunnitisch), unter 2 % Christen 

Sprache: Arabisch

Regierung: Palästinensische Autonomiebehörde - Präsident Mahmoud Abbas (seit Januar 2005), Premierminister Rami Hamdallah (seit 2014)

Parlament: Palästinensischer Legislativrat - Einkammerparlament mit 132 Sitzen. Letzte Wahl am 25.01.2006, Tagung seit der Machtübernahme der Hamas im Gazastreifen im Juni 2007 ausgesetzt.

Bruttoinlandsprodukt: 5.363 Milliarden US-$ (2010)

BIP pro Kopf: 2016: 3.230 US-Dollar; 2014: 2.960 US-Dollar.
Zum Vergleich: Weltweiter Durchschnitt: 10.038 US-Dollar; weltweit höchstes BIP pro Kopf: Luxemburg mit 103.199 US-Dollar; niedrigstes BIP pro Kopf: Zentralafrikanische Republik mit 652 US-Dollar.

Stand: November 2017, Quellen: Auswärtiges Amt, IWF, Weltbank.