Ad-hoc-Ausschuss der Generalversammlung

UN-Generalversammlung gedenkt der Terroropfer. UN-Foto: Paulo Filgueiras

Der durch Resolution 51/210 1996 eingesetzte Ausschuss sollte internationale Konventionen zur Unterbindung von Terroranschlägen sowie des nuklearen Terrorismus ausarbeiten, die bestehenden Abkommen ergänzen sowie den Rahmen für eine Konvention über den internationalen Terrorismus entwerfen. Das aktuelle Mandat des Ausschusses besteht gemäß Resolution 65/34 darin, die Ende 2000 begonnene Erarbeitung eines Entwurfs für ein umfassendes internationales Abkommen über den internationalen Terrorismus weiterzuverfolgen. Die Generalversammlung verlängert regelmäßig die Tätigkeit des Ausschusses und fordert die UN-Mitgliedstaaten auf, den internationalen Konventionen beizutreten. Der Ausschuss tagt jährlich. Während der regulären Generalversammlung wird seine Tätigkeit in einer Arbeitsgruppe im Sechsten Ausschuss (Ausschuss für Rechtsfragen) fortgesetzt.

Seit seiner Errichtung hat der Ausschuss folgende Abkommen ausgearbeitet:
Internationales Übereinkommen zur Bekämpfung terroristischer Bombenanschläge 1997 (52/164)
Internationales Übereinkommen zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus 1999 (54/109)
Internationales Übereinkommen zur Bekämpfung nuklearterroristischer Handlungen 2005 (59/290)

>>> Alle Konventionen im Überblick


Internetseite:
Ad Hoc Committee established by General Assembly Resolution 51/210 of 17 December 1996