Konflikte und Brennpunkte

Die Anzahl der Kriege und gewaltsamen Konflikte hat seit den 1990er Jahren einige Schwankungen durchlaufen. So zählte das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung 1996 28 ernste Krisen oder Kriege35 Konflikte mit massivem Einsatz von Gewalt waren es im Jahr 20062016 stieg die Zahl gar auf 38. Hierbei ist jedoch zu bemerken, dass sich die Erhebungsgrundlagen teilweise geändert haben. Eindeutig ist jedoch, dass es in diesem gesamten Zeitraum in erster Linie um innerstaatliche Konflikte und Bürgerkriege zwischen Regierungen und bewaffneten Gruppierungen oder zwischen verschiedenen nicht-staatlichen, bewaffneten Konfliktparteien handelt. weiterlesen>>>

  • Presseinformationen Syrien Konflikte & Brennpunkte

    Endlich handeln in Syrien – im Einklang mit dem Völkerrecht

    Deutschland muss politische Initiativen unterstützen statt kurzfristige Militäreinsätze

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  • Konflikte & Brennpunkte

    Afghanistan vor der Wahl

    Mitglieder des Sicherheitsrates halten eine Schweigeminute für die Opfer des Anschlags vom 31 Mai. 2017 in Kabul

    Ein Jahr nach dem Anschlag auf die deutsche Botschaft in Kabul ist die Sicherheitslage in Afghanistan extrem angespannt. Tausende Zivilisten sterben jährlich bei Kämpfen zwischen Aufständischen und Sicherheitskräften. Umso schwerer wird es, die für dieses Jahr geplanten Wahlen umzusetzen.

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  • Konflikte & Brennpunkte Syrien Meinung

    DGVN im Gespräch: 7 Jahre Krieg in Syrien - was tun? Teil 3

    Im dritten Teil unserer Interviewreihe zum Syrienkonflikt definiert der Politikwissenschaftler Gerrit Kurtz drei konkrete Handlungsansätze für die Vereinten Nationen. Er erklärt außerdem, was die deutsche Flüchtlingspolitik leisten muss und warum der Generalbundesanwalt in der Syrienfrage eine wichtige Rolle spielen könnte.

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  • Syrien Konflikte & Brennpunkte DGVN-Nachrichten

    DGVN im Gespräch zu der Frage: Sieben Jahre Krieg in Syrien – was tun? Teil 2

    Im Zweiten Teil unserer Interviewreihe unter dem Titel „Sieben Jahre Krieg in Syrien – was tun?“ erklärt Völkerrechtlerin und DGVN-Vorstandsmitglied Hannah Birkenkötter, was die Militärschläge westlicher Staaten für das Völkerrecht bedeuten und warum die Vereinten Nationen im Syrienkonflikt keineswegs untätig sind.

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  • Syrien Friedenssicherung DGVN-Nachrichten Konflikte & Brennpunkte

    DGVN im Gespräch zu der Frage: Sieben Jahre Krieg in Syrien – was tun? Teil 1

    Der Krieg in Syrien verursacht unendliches Leid und forderte bis dato rund eine halbe Million Todesopfer. Als Reaktion auf den mutmaßlichen Einsatz von Chemiewaffen durch das Assad-Regime griffen die USA, Großbritannien und Frankreich zuletzt Ziele in Syrien an. Die Bewertungen dieser Militärschläge gingen weit auseinander. Während die einen von einer Aggression sprachen, hielten andere die Raketenwürfe für erforderlich. Die Vereinten Nationen sehen sich derweil dem Vorwurf ausgesetzt, in der Syrienfrage zu versagen. Wir haben Politik- und RechtsexpertInnen gefragt: Was kann und muss die internationale Gemeinschaft jetzt tun?

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  • Konflikte & Brennpunkte Menschenrechte aktuell Frieden und Gerechtigkeit (SDG 16)

    Kräftemessen im Indischen Ozean

    Die internationale Gemeinschaft blickt seit Anfang Februar 2018 besorgt auf den Inselstaat Malediven. Die politischen Ereignisse in der Hauptstadtinsel Malé überschlagen sich und der Machtkampf innerhalb der politischen Elite droht zu eskalieren. Der Anordnung des Obersten Gerichtshofs, neun verurteilte Regierungsgegner freizusprechen, kommt Präsident Abdulla Yameen nicht nach. Im Gegenteil. Er befürchtet eine Amtsenthebung und ruft den Ausnahmezustand aus.

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  • Frieden und Gerechtigkeit (SDG 16) Konflikte & Brennpunkte

    Konfrontative Zusammenarbeit: Israel und die Vereinten Nationen

    Premierminister Benjamin Netanjahu bei der VN-Generalversammlung 2017

    Die Beziehung von Israel zu den Vereinten Nationen ist spannungsgeladen. Israels Premier Netanjahu bezeichnete die Vereinten Nationen als "Lügenhaus" vor der Entscheidung der VN-Generalversammlung über den Status von Jerusalem. Wenige Länder haben ein derart vielschichtiges Verhältnis zu den Vereinten Nationen: Scharfe Kritik an der Weltorganisation steht Israels aktivem Engagement innerhalb der UN gegenüber.

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  • Kein Hunger (SDG 2) Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (SDG 17) Konflikte & Brennpunkte

    Eine Welt ohne Hunger in einer Welt voller Kriege?

    Trotz der Verpflichtung der internationalen Gemeinschaft, den Hunger bis 2030 zu beenden, gab es 2016 rund 38 Millionen mehr hungernde Menschen als im Vorjahr. Einem aktuellen Bericht der Vereinten Nationen zufolge sind bewaffnete Konflikte der Hauptgrund für diesen drastischen Anstieg. Vor dem Hintergrund des heutigen Welternährungstags ist es daher notwendig, die besonderen Herausforderungen an der Schnittstelle zwischen Ernährungssicherung und Friedensförderung stärker in den Blick der Entwicklungspolitik zu rücken, fordern Daniel Wegner und Michael Brüntrup vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik.

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  • Veranstaltungsbericht Konflikte & Brennpunkte

    Quo vadis MONUSCO? Zur aktuellen Lage in der Demokratischen Republik Kongo

    Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zeigt sich in seiner Resolution 2348 zunehmend besorgt über die Situation in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo). Vor diesem Hintergrund hat die DGVN zu einem Gespräch zur aktuellen Lage in der DR Kongo und der strategischen Planung der UN-Mission MONUSCO mit Daniel Maier eingeladen. Insbesondere die Sicherheitslage und die sich verschlechternde humanitäre Situation in vielen Landesteilen erschweren die Organisation von demokratischen Wahlen und gefährden die Stabilität des zentralafrikanischen Staates, so Maier.

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  • Konflikte & Brennpunkte Menschenrechte aktuell

    Verfolgte Rohingya: Lage in Myanmar eskaliert

    Auf dem Bild sind vor allem Kinder zu sehen, die sich auf einem kleinen staubigen Gang in einem Flüchtlingscamp aufhalten.

    Die muslimischen Rohingya leben am Rande der Gesellschaft. Im buddhistisch geprägten Myanmar leiden sie seit Jahrzehnten unter Verfolgung und Unterdrückung. Derzeit eskaliert die Lage erneut. Nach schweren Kämpfen sind laut UNHCR-Angaben mehr als 370.000 Rohingya ins benachbarte Bangladesch geflohen. Diejenigen, die im Bundesstaat Rakhine zurückgeblieben sind, könnten nun Opfer einer brutalen Militäroperation werden.

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