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Alle Meldungen im Überblick


  • © UNHCR

    Weltflüchtlingstag: Langfristig, mühsam, ohne Erfolgsgarantie – und doch notwendig: Die „Bekämpfung“ von Fluchtursachen

    Der heutige Weltflüchtlingstag kommt mit einem neuen traurigen Rekord daher: Ende 2015 waren laut UNHCR 65 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht – so viele wie nie zuvor. Trotz stark gestiegener Flüchtlingszahlen in Deutschland und Europa bleibt die so genannte globale Flüchtlingskrise vor allem eine Krise der armen Länder dieser Welt. Benjamin Schraven und Jörn Grävingholt unterstreichen in der "Aktuellen Kolumne" vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) die Notwendigkeit einer effektiven Bekämpfung von Fluchtursachen. mehr

  • Der französische Botschafter François Delattre spricht mit Journalisten

    Sicherheitsrat billigt Ausweitung der EU-Operation „Sophia“ vor Libyen

    Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat einstimmig einer Ausweitung der EU-Operation "Sophia" zugestimmt. Die Mission hat nun das Mandat auch Waffenschmuggler vor der libyschen Küste zu bekämpfen. Viele Politiker sehen darin eine neue Chance für das instabile Land. mehr

  • UN-Peacekeeper entwaffnen Milizionäre (© UN Photo/Basile Zoma)

    Parallele Welten – gegenläufige Ziele: Wie Rüstungspolitik die Agenda 2030 unterwandert

    Am 29. Mai haben die Vereinten Nationen den Tag des Peacekeepers begangen. Regine Mehl hat diesen Gedenktag zum Anlass genommen, in der "Aktuellen Kolumne" des des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) zu schauen, wie die weltweite Rüstungspolitik Friedensbemühungen der Vereinten Nationen und die Umsetzung der Agenda 2030 gefährden kann. mehr

  • © WFUNA

    Kandidaten für nichtständige Sitze im Sicherheitsrat stellen sich öffentlichen Anhörungen

    Erstmalig haben anlässlich des anstehenden Wahlprozesses von fünf neuen nichtständigen Mitgliedern für den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen öffentliche Anhörungen stattgefunden. Am 23. Und 24. Mai 2016 stellten Äthiopien, Bolivien, Italien, Kasachstan, die Niederlande, Schweden und Thailand ihre Kandidaturen vor. Möglich wurde dieser Reformschritt durch das Drängen des Weltverbands der Gesellschaften für die Vereinten Nationen (WFUNA), dem auch die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) angehört. mehr

  • Terroranschlag im Irak. Foto: IRIN

    Irak: Engagement der internationalen Staatengemeinschaft darf nicht nachlassen

    Der Irak steht vor gewaltigen Herausforderungen. Eine politische Krise blockiert die Regierung und den Aussöhnungsprozess zwischen den verschiedenen Volks- und Religionsgruppen. Die islamistische Terrormiliz IS nutzt diese fragile Situation aus und versucht, einen Zerfall des irakischen Staates herbeizuführen. Eine Stabilisierung des Irak ist entscheidend, damit die Region nicht weiter in Gewalt und Chaos versinkt. mehr

  • ©UN Photo/Logan Abassi

    Tag des Peacekeepers 2016

    Weltweit wird der „International Day of UN-Peacekeepers“ am 29. Mai begangen, in Deutschland seit 2013. Am 1. Juni 2016 findet im Auswärtigen Amt in Berlin die Feierstunde zum Tag des Peacekeepers 2016 statt. Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier, Innenminister Dr. Thomas de Maizière und Verteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen ehren deutsche Polizisten, Soldaten und Zivilexperten aus Friedenseinsätzen. mehr

  • Sitzung der Generalversammlung

    Sicherheitsrat und Generalversammlung bestätigen Bericht der Kommission für Friedenskonsolidierung

    In ihren Sitzungen am 27. April 2016 befassten sich die UN-Generalversammlung sowie der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen mit dem Thema post-conflict peacebuilding (dt. Friedenskonsolidierung nach der Beendigung eines Konflikts). mehr

  • Diplomatischer Streit um die Westsahara

    Anfang März diesen Jahres tat der oberste Diplomat der Vereinten Nationen (VN), General-sekretär Ban Ki-moon, etwas äußerst undiplomatisches. Er bezeichnete das Vorgehen Marokkos in der Westsahara als „Besatzung.“ Seitdem droht die Friedensmission „UN Mission for the Referendum in Western Sahara“ (MINURSO) auseinanderzufallen. Denn Marokko reagierte äußerst ungehalten und verwies fast alle zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von MINURSO der Westsahara. mehr

  • Ein gepanzertes Fahrzeug der MINUSCA in Bangui, Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik.

    Sexuelle Gewalt: Schwere Vorwürfe gegen Blauhelme

    Die UN-Missionen zur Friedenssicherung sollen die Zivilbevölkerung schützen. Doch immer wieder missbrauchen Blauhelme Frauen und Kinder. Zuletzt wurden immer wieder Fälle aus der Zentralafrikanischen Republik bekannt. Die Vereinten Nationen unternehmen nun Schritte, um dies zu verhindern - reichen diese Maßnahmen aus? mehr

  • Saudischer Luftschlag in Sanaa (© Ibrahem Qasim [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons)

    Jemen: Der vergessene Krieg

    Der Krieg im Jemen hat verheerende Konsequenzen für die Zivilbevölkerung. Seit seiner Gründung im Jahr 1990 ist Jemen ein zutiefst gespaltener und dysfunktionaler Staat. Die Besetzung der Hauptstadt Sanaa durch die schiitischen Huthi ist dementsprechend auch nicht Grund, sondern Symptom der chronischen Krise im ärmsten Land der arabischen Welt. Der UN-Sicherheitsrat vergleicht die humanitäre Lage in Folge der Angriffe der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition bereits mit der in Syrien. mehr