Menü

Alle Meldungen im Überblick


  • Ein ghaneischer Blauhelm in Liberia ©UN Photo Staton Winter

    Eine Erfolgsgeschichte? UN-Peacekeeping in Liberia

    Friedensmissionen gehören zu den Aushängeschildern der Vereinten Nationen. Schon seit geraumer Zeit fragen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, ob und wann sie effektiv sind. Im März diesen Jahres beendete die United Nations Mission in Liberia (UNMIL) nach 15 Jahren ihr Mandat. Lange Zeit war sie eine der größten Friedensmissionen der Vereinten Nationen. Dies wirft die Frage auf, ob der Einsatz der UNMIL einen Erfolg für die Friedenssicherung bedeutet und welche Faktoren den Erfolg oder Misserfolg der Mission bestimmten. mehr

  • Der UN Sicherheitsrat: streitende Bauarbeiter des Weltfriedens

    Seit über 70 Jahren hat sich die UN der Sicherung des Friedens verschrieben. Oft tat sie dies mit großem Erfolg, leider gibt es auch viele Beispiele wo sie dies nicht schaffte. Grund hierfür ist leider häufig die Uneinigkeit der permanenten Sicherheitsratsmitglieder, die mit ihren Vetos UN-Aktionen verhindern. Dieser Meinungsbeitrag setzt sich kritisch mit dem Machtorgan der UN auseinander. mehr

  • "Wir brauchen ein globales regelbasiertes System für Frieden und Sicherheit" - Gastbeitrag der schwedischen Außenministerin Margot Wallström

    Im Juli übernimmt Schweden die Präsidentschaft des UN-Sicherheitsrats. In einem Gastbeitrag, den wir exklusiv in deutscher Sprache veröffentlichen, unterstreicht die schwedische Außenministerin Margot Wallström die schwedischen Prioritäten für die einmonatige Präsidentschaft. Darunter befinden sich viele Zielsetzungen, die auch Deutschland vorantreiben möchte, wenn das Land im kommenden Jahr einen der nichtständigen Sitze im Sicherheitsrat übernimmt. mehr

  • „Die Entwicklungszusammenarbeit setzt bei den Ursachen von Konflikten an“

    Achim Steiner, Leiter des Entwicklungs-programms der Vereinten Nationen (UNDP), besucht Berlin. In einem Pressegespräch mit der DGVN erklärt er, was Entwicklungszusammenarbeit mit Extremismus zu tun hat und warum der Multilateralismus kein Konzept der Vergangenheit ist. mehr

  • Afghanistan vor der Wahl

    Ein Jahr nach dem Anschlag auf die deutsche Botschaft in Kabul ist die Sicherheitslage in Afghanistan extrem angespannt. Tausende Zivilisten sterben jährlich bei Kämpfen zwischen Aufständischen und Sicherheitskräften. Umso schwerer wird es, die für dieses Jahr geplanten Wahlen umzusetzen. mehr

  • Fit für die Zukunft? Prioritäten für eine Stärkung der Peacekeeping-Architektur

    UN-Friedenseinsätze müssen sich an die neuen Realitäten heutiger Konflikte anpassen um ein wirksames Instrument zur Förderung von Frieden und Sicherheit in der Welt zu bleiben. Jede Mission ist aufgrund lokaler Gegebenheiten und politischen Überlegungen unterschiedlich, so bestehen dennoch einige Prioritäten, die allen UN-Friedensmissionen dabei helfen können, notwendige Strukturreformen anzustoßen. Die künftige Peacekeeping-Architektur sollte auf strategischen und regionalen Partnerschaften aufbauen, Kapazitäten zur Konfliktprävention stärken und neue Technologien nutzen, um den Frieden im 21. Jahrhundert effektiv zu erhalten. mehr

  • DGVN im Gespräch: 7 Jahre Krieg in Syrien - was tun? Teil 3

    Im dritten Teil unserer Interviewreihe zum Syrienkonflikt definiert der Politikwissenschaftler Gerrit Kurtz drei konkrete Handlungsansätze für die Vereinten Nationen. Er erklärt außerdem, was die deutsche Flüchtlingspolitik leisten muss und warum der Generalbundesanwalt in der Syrienfrage eine wichtige Rolle spielen könnte. mehr

  • MINUSCA Blauhelme bei einer Zeremonie zum UN Tag in Bangui

    UNICEF warnt: Lage in der Zentralafrikanischen Republik spitzt sich zu

    Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen warnt vor einer fortschreitenden Eskalation in der Zentralafrikanischen Republik. Insbesondere die Lage von Kindern im Land sei besorgniserregend. Seit 2013 nimmt die Zahl der bewaffneten Gruppen im Land stetig zu. Hilfsarbeit findet trotz hoher Gefahrenlage statt. mehr

  • DGVN im Gespräch zu der Frage: Sieben Jahre Krieg in Syrien – was tun? Teil 2

    Im Zweiten Teil unserer Interviewreihe unter dem Titel „Sieben Jahre Krieg in Syrien – was tun?“ erklärt Völkerrechtlerin und DGVN-Vorstandsmitglied Hannah Birkenkötter, was die Militärschläge westlicher Staaten für das Völkerrecht bedeuten und warum die Vereinten Nationen im Syrienkonflikt keineswegs untätig sind. mehr

  • DGVN im Gespräch zu der Frage: Sieben Jahre Krieg in Syrien – was tun? Teil 1

    Der Krieg in Syrien verursacht unendliches Leid und forderte bis dato rund eine halbe Million Todesopfer. Als Reaktion auf den mutmaßlichen Einsatz von Chemiewaffen durch das Assad-Regime griffen die USA, Großbritannien und Frankreich zuletzt Ziele in Syrien an. Die Bewertungen dieser Militärschläge gingen weit auseinander. Während die einen von einer Aggression sprachen, hielten andere die Raketenwürfe für erforderlich. Die Vereinten Nationen sehen sich derweil dem Vorwurf ausgesetzt, in der Syrienfrage zu versagen. Wir haben Politik- und RechtsexpertInnen gefragt: Was kann und muss die internationale Gemeinschaft jetzt tun? mehr