• Friedenssicherung

    UN-Blauhelme im Südsudan – Mission failed?

    Auf dem Bild sieht man UN-Blauhelme die sich einem UN-Camp nähern

    In Sichtweite von UN-Blauhelmen kam es im Juli 2016 zu schweren Gewalttaten gegenüber der Zivilbevölkerung. Eine von den Vereinten Nationen eingesetzte Untersuchungskommission legte nun ein umfassendes Gutachten vor, das den UN-Soldaten schweres Versagen beim Schutz von Zivilisten attestiert. UN-Sonderberater Adama Dieng warnt bereits vor einem drohenden Völkermord. Erfüllt die Friedensmission überhaupt noch ihren Zweck?

    Weiterlesen

  • Friedenssicherung

    Gewaltbereiter Extremismus als Herausforderung der Friedenssicherung

    Peacekeeper begutachten den Ort eine Anschlages in Mali bei dem sechs ihrer Kollegen getötet wurden.

    Als eine der Hauptaufgaben der Vereinten Nationen dient die Friedenssicherung der Schaffung von Frieden, dem Aufbau einer stabilen Ordnung nach Konflikten und dem Schutz der Zivilbevölkerung. In den letzten Jahren wurde diese Arbeit jedoch zunehmend durch gewaltsame Übergriffe extremistischer Gruppierungen auf die UN-Friedensmissionen und asymmetrische Bedrohungen erschwert. Bei Einsätzen in Somalia, Mali und im Sudan wurden Blauhelmsoldaten gezielt von kriminellen bewaffneten Gruppen attackiert. Die Vereinten Nationen müssen sich daher mit der Rolle von Friedensmissionen bei der Bekämpfung von gewaltbereitem Extremismus auseinander setzen und die Ausstattung der Missionen verbessern.

    Weiterlesen

  • Zivilgesellschaft

    Steht nach dem ‚Nein’ in Kolumbien nachhaltiger Frieden auf dem Spiel?

    demonstrierende Menschen in Bogota

    In Kolumbien überschlagen sich aktuell die Ereignisse. Zehntausende protestierten vergangene Woche in Bogotá für den Frieden. Am Freitag wurde bekannt, dass dem kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos der Friedensnobelpreis verliehen werden soll. Das, obwohl – oder gerade weil – am Sonntag zuvor das kolumbianische Volk in einem historischen Referendum den Friedensvertrag zwischen den Rebellen und der kolumbianischen Regierung abgelehnt hatte. Kristina Lunz berichtet über ihre persönlichen Eindrücke am Tag des Votums, über ein gespaltenes Land und über die Bedeutung des Referendums für Opfer- und Frauenrechtsorganisationen.

    Weiterlesen

  • Konflikte & Brennpunkte

    Präsident Trump: Zwischen Isolationismus und Kraftmeierei

    Donald Trump, der gewählte 45. Präsident der USA, auf einer Veranstaltung im Jahr 2011. Foto: Gage Skidmore

    Es gehört zu einer beliebten Übung der Europäer, die Außenpolitik der Vereinigten Staaten zu kritisieren. Jetzt wo Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA gewählt ist, wird sich so mancher die alte Ordnungsmacht USA wohl bald zurückwünschen. Es deutet vieles darauf hin, dass die gefährliche Mischung aus Trumps Kraftmeierei und Isolationismus die Welt zu einem unsichereren Ort machen wird und Autokraten in das entstehende Machtvakuum stoßen. Auch die Vereinten Nationen könnten an Bedeutung verlieren. Ein Kommentar von Mirko Vossen.

    Weiterlesen

  • Menschenrechte aktuell

    Jemen: Saudi-Arabien blockiert weiter Untersuchung von Kriegsverbrechen

    Der Einschlagsort einer Bombe ist zu sehen. Komplett ausgebrannte Autos, verkohlte Rest und schwarze Erde, Trümmer. Dazwischen stehen einige Männer.

    Mit einem schweren Luftangriff der von Saudi-Arabien geführten Koalition auf eine Trauerfeier erreichte der Krieg im Jemen einen weiteren tragischen Höhepunkt. Nun sollen 72 Stunden Waffenruhe herrschen. Es besteht die vage Hoffnung, dass diese verlängert werden könnte, um erneuten Friedensgesprächen den Weg zu bahnen. Eine unabhängige Untersuchung der möglichen Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen im Jemen durch die Vereinten Nationen ist, trotz Bemühungen des Hohen Kommissars für Menschenrechte, jedoch noch nicht in Sicht. Denn Saudi-Arabien blockiert das Vorhaben im UN-Menschenrechtsrat. Menschenrechtsorganisationen fordern nicht nur deshalb einen Ausschluss Saudi-Arabiens aus dem Rat.

    Weiterlesen

  • Friedenssicherung

    Bosnien und Herzegowina: Öffnet ein Referendum die Büchse der Pandora?

    Die Flagge Bosnien und Herzegowinas

    Mehr als 20 Jahre nach dem Dayton-Vertrag brodelt es in Bosnien und Herzegowina. Angefeuert von einem Referendum über den Nationalfeiertag der Republika Srpska zeigt sich, dass viele Wunden aus den Jugoslawienkriegen weiterhin nicht verheilt sind. Die Situation im Land erinnert zunehmend an die Lage von vor 20 Jahren. Die Ereignisse in Bosnien und Herzegowina könnten zum Menetekel für die gesamte Region werden. Die internationale Gemeinschaft zeigt sich entzweit und planlos angesichts dessen, dass die erdachten Lösungsansätze nur bedingt fruchten.

    Weiterlesen

  • Weitere Nachrichten im Archiv

Multidimensionale Friedenseinsätze

Schaubilder zu Frieden und die VN

DGVN-Präsentation

"Friedenskonzept der Vereinten Nationen - früher und heute"

                                     Quelle

Konflikte als Migrationsursache und UN-Einsätze in Afrika

Interaktive Grafik: Auszug aus dem Interaktiven Medienprojekt "Migration als Chance", Stand: Mai 2011 ©DGVN

DGVN Newsletter

Regelmäßig erscheinender E-Mail-Newsletter, der über die aktuellen Entwicklungen im Bereich Vereinte Nationen, die neuesten Artikel unserer Themenportale und Veranstaltungen der DGVN berichtet.

Was will "frieden-sichern.de"?

Weltfrieden und die Wahrung der internationalen Sicherheit sind die zentralen Aufgaben der  Vereinten Nationen. An zahlreichen Brennpunkten ist die UN weltweit tätig. Lesen sie hier das Leitbild dieses Webportals.