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Alle Meldungen im Überblick


  • Die Flagge Libyens vor dem Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York (Juli 2016)

    Libyen - ein unlösbarer Konflikt?

    Seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Gaddafi im Jahr 2011 ist Libyen extrem fragil. Die Vereinten Nationen setzen sich mit einer politischen Mission für die Schaffung von stabilen Institutionen und Rahmenbedingungen für den Wiederaufbau des Landes ein. Welchen Problemen stehen sie aktuell dabei gegenüber und wie könnte der Transitionsprozess des Landes vorangebracht werden? mehr

  • Auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt?

    Der erste Vertragsentwurf für ein völkerrechtlich verbindliches Verbot von Atomwaffen liegt vor und kann bei der zweiten UN-Verhandlungs- runde vom 15. Juni 2017 bis 7. Juli 2017 konkretisiert und idealerweise finalisiert werden - allerdings ohne erneute Beteiligung Deutschlands. mehr

  • Eine Frau in Armeeuniform steht vor einem Krankenwagen. Im Hintergrund sind zwei männliche Kollegen zu sehen.

    Friedenssicherung: Menschenrechtsschutz durch Frauen

    Frauen sind in den Friedenssicherungsmissionen der UN immer noch sehr stark unterrepräsentiert. In den 16 Friedensmissionen weltweit sind insgesamt mehr als 113.000 Menschen beschäftigt. Davon sind gerade einmal rund 7.700 weibliche Peacekeeper*innen, sowohl in Uniform, als auch zivil. mehr

  • © UN Women/Christopher Herwig

    Frauen, Männer und Extremismus

    Gewaltbereiter Extremismus nimmt zu. Seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts stieg die Zahl der Todesopfer um fast das Neunfache: von 3.329 im Jahr 2000 auf 29.296 im Jahr 2015. Deshalb erklärte der neue VN-Generalsekretär die Extremismus- und Terrorismusprävention zu einem Schwerpunkt seiner Amtszeit. Im März schlug Guterres den Mitgliedstaaten im Rahmen der VN-Counter-Terrorism-Strategie die Gründung des neuen „Office of Counter-Terrorism“ vor; Extremismusprävention nimmt hierbei einen prominenten Platz ein. Unsere Autorin Kristina Lunz argumentiert, dass Geschlechterdynamiken dekonstruiert werden müssen, um Extremismus vollständig zu verstehen. Denn erst dann kann in einem zweiten Schritt nachhaltige Präventionsarbeit geleistet werden. mehr

  • Blick auf den runden Tisch des UN-Sicherheitsrats

    MONUSCO-Verkleinerung trotz eskalierender Gewalt im Kongo

    Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat am 31. März 2017 einstimmig das Mandat der UN-Friedensmission MONUSCO in der DR Kongo verlängert. Insbesondere auf Druck der amerikanischen UN-Botschafterin Nikki Haley einigten sich die Ratsmitglieder dabei auch auf eine Kontingentbegrenzung. Es ist nicht das erste Mal, dass der Friedenseinsatz in der Kritik steht. Dennoch könnte die Truppenverkleinerung zu wohl keinem schlechteren Zeitpunkt kommen. mehr

  • Protest für internationale Zusammenarbeit & Agenda 2030 ist wichtiger denn je

    Nach der Verabschiedung der 2030-Nachhaltigkeits-agenda der Vereinten Nationen und der Klimavereinbarung von Paris waren wir in einer optimistischen Aufbruchstimmung, überzeugt, die Weltgesellschaft und den Zustand des Planeten bis 2030 konstruktiv transformieren zu können. In den letzten Monaten hat sich die Weltlage jedoch schlagartig verändert. Viele politische, sozioökonomische und umweltbezogene Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte werden derzeit frontal attackiert. Angesichts der neuen weltpolitischen Lage wird es wieder nötig zu protestieren und das Erreichte zu verteidigen, schreibt DGVN-Vorstandsmitglied Gabriele Köhler. mehr

  • Syrien-Gespräche in Genf am 23. Februar

    Sechs Jahre Krieg in Syrien: (K)eine Lösung mit den Vereinten Nationen?

    Der Krieg in Syrien geht ins siebte Jahr und forderte bereits eine halbe Million Menschenleben. Die vielfältigen Anstrengungen der Vereinten Nationen konnten den Konflikt bisher nicht befrieden. Aktuell wird das Momentum der brüchigen Waffenruhe für die Aushandlung einer politischen Lösung genutzt. Die Vereinten Nationen scheinen dabei jedoch mehr denn je vom Gestaltungswillen ihrer Mitgliedsstaaten abhängig zu sein. Eine Bestandsaufnahme. mehr

  • Friedenskonsolidierung in der Elfenbeinküste – Eine Erfolgsgeschichte?

    Sechs Jahre nach Ende der ivoirianischen Wahlkrise 2010/2011, der 3000 Menschen zum Opfer fielen, bereitet sich die Mission der Vereinten Nationen ONUCI (Opération des Nations Unies en Côte d’Ivoire) auf den baldigen Abzug aus der Elfenbeinküste vor. In Anbetracht der zunehmenden Stabilität ordnete der UN-Sicherheitsrat mit der Resolution 2284 im April 2016 das Ende der Mission an, die oftmals als besonders erfolgreiches Beispiel der Friedenssicherung und -konsolidierung der Vereinten Nationen angeführt wird. Doch wie ist die Lage heute in der Elfenbeinküste? Kann tatsächlich von einem stabilen Frieden gesprochen werden? mehr

  • @ UN Photo/Joao Araujo Pinto

    Eine Globale Zeitenwende? Die Weltsicht der Vereinten Nationen

    Wir erleben zurzeit eine grundlegende Wende in der Welt, zumindest in der westlichen Welt. Viele Menschen sind zutiefst verunsichert durch die wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahrzehnte, und viele befürchten, dass nun auch die Gefahr feindseliger und gar kriegerischer Auseinandersetzungen zunimmt. Aber stimmt dies? Ein Kommentar von DGVN-Präsidiumsmitglied Dr. Kerstin Leitner. mehr

  • Ukraine verklagt Russland vor dem Internationalen Gerichtshof

    Die Ukraine wirft Russland vor, die UN-Konventionen gegen Diskriminierung und gegen die Finanzierung von Terrorismus verletzt zu haben. Dabei geht es um die annektierte Halbinsel Krim sowie den Krieg in der Ostukraine. Fraglich ist, ob sich der Internationale Gerichtshof als zuständig erachtet. Eine Entscheidung im Prozess ist erst in Jahren zu erwarten. mehr