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Alle Meldungen im Überblick


  • Machtwechsel in Gambia: Ein demokratischer Neuanfang?

    Der überraschende Sieg des Immobilienmaklers Adam Barrow bei den Präsidentschafts-wahlen in Gambia ließ in der gesamten westafrikanischen Region Hoffnungen auf einen friedlichen Machtwechsel und eine neue Ära der Demokratie in Gambia aufkommen. Diese Hoffnungen wurden schnell zerstreut als Jammeh den Wahlausgang, den er zunächst anerkannt hatte, am 9. Dezember zurückwies. Erst nach Beginn des Einmarsches von ECOWAS-Truppen erklärte er sich bereit, ins Exil zu gehen. Für seinen Nachfolger Adam Barrow ist es ein Neuanfang unter schweren Bedingungen. mehr

  • Die US-amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley spricht in ein Mikrofon. Im Hintergrund steht eine Gruppe aus Pressevertretern.

    UN-Politik unter Trump – zieht sich die „unverzichtbare Nation“ aus der Weltpolitik zurück?

    Die Wahl von Donald Trump zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika im November hat viele Beobachter bestürzt und verunsichert. Die Außenpolitik galt aufgrund der vagen und widersprüchlichen Äußerungen des Republikaners bisher als große Unbekannte. Nach einer Woche im Amt zeichnen sich jedoch erste Konturen ab, die in den Vereinten Nationen große Besorgnis auslösen. Zieht die neue US-Regierung ihre Planungen konsequent durch, droht ein Rückzug der Vereinigten Staaten aus den Vereinten Nationen. mehr

  • Eine Schar von weißen Tauben auf einem Platz in einem afghanische Park startet und sitzt teilweise. Im Hintergrund kniet ein kleiner Junge.

    Frieden – Ein neues Menschenrecht?

    Insbesondere zu jedem Jahreswechsel wird der Wunsch nach Frieden zum geflügelten Wort, das immer wieder vorgetragen und mit der Hoffnung verbunden wird, dass das neue Jahr ein friedlicheres werden möge. Zeitgleich haben die Vereinten Nationen, kurz vor dem Jahreswechsel 2016/2017 während ihrer 71. Generalversammlung eine Erklärung zum Recht auf Frieden verabschiedet. Doch das Recht auf Frieden ist generell und in seiner jetzt verabschiedeten Form nicht unumstritten. Während manche seine Umsetzung feiern, zweifeln andere die Tragweite des Rechtes und seine Implikationen an. Der Prozess zur Verabschiedung bietet auch einen spannenden Einblick in den Entwicklungsprozess von Menschenrechten. mehr

  • Der scheidende VN-Generalsekretär Ban Ki-moon mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin

    Russland und die Vereinten Nationen: Aktuelle Bestandsaufnahme am Beispiel des Syrien-Konflikts

    Russland nimmt in den Vereinten Nationen verstärkt eine Sonderrolle ein. Im Sicherheitsrat scheitern immer wieder Resolutionen zum Krieg in Syrien an russischen Vetos. Das Land nutzt sein Vetorecht dabei zur Machtprojektion und zielt durch sein Gegengewicht zu westlichen Initiativen auf die Schaffung einer multipolaren Weltordnung ab. mehr

  • UN-Blauhelme im Südsudan – Mission failed?

    In Sichtweite von UN-Blauhelmen kam es im Juli 2016 zu schweren Gewalttaten gegenüber der Zivilbevölkerung. Ein Gutachten attestiert den UN-Soldaten schweres Versagen beim Schutz von Zivilisten, UN-Sonderberater Adama Dieng warnt vor einem drohenden Völkermord. Erfüllt die Mission noch ihren Zweck? mehr

  • Donald Trump, der gewählte 45. Präsident der USA, auf einer Veranstaltung im Jahr 2011. Foto: Gage Skidmore

    Präsident Trump: Zwischen Isolationismus und Kraftmeierei

    Es gehört zu einer beliebten Übung der Europäer, die Außenpolitik der Vereinigten Staaten zu kritisieren. Jetzt wo Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA gewählt ist, wird sich so mancher die alte Ordnungsmacht USA wohl bald zurückwünschen. Es deutet vieles darauf hin, dass die gefährliche Mischung aus Trumps Kraftmeierei und Isolationismus die Welt zu einem unsichereren Ort machen wird und Autokraten in das entstehende Machtvakuum stoßen. Auch die Vereinten Nationen könnten an Bedeutung verlieren. Ein Kommentar von Mirko Vossen. mehr

  • Peacekeeper begutachten den Ort eine Anschlages in Mali bei dem sechs ihrer Kollegen getötet wurden.

    Gewaltbereiter Extremismus als Herausforderung der Friedenssicherung

    Friedenssicherung dient der Schaffung von Frieden, dem Aufbau einer stabilen Ordnung nach Konflikten und dem Schutz der Zivilbevölkerung. In den letzten Jahren wurde diese Arbeit jedoch zunehmend durch gewaltsame Übergriffe extremistischer und krimineller Gruppen auf UN-Friedensmissionen erschwert. mehr

  • Der Einschlagsort einer Bombe ist zu sehen. Komplett ausgebrannte Autos, verkohlte Rest und schwarze Erde, Trümmer. Dazwischen stehen einige Männer.

    Jemen: Saudi-Arabien blockiert weiter Untersuchung von Kriegsverbrechen

    Mit einem schweren Luftangriff der von Saudi-Arabien geführten Koalition auf eine Trauerfeier erreichte der Krieg im Jemen einen weiteren tragischen Höhepunkt. Nun sollen 72 Stunden Waffenruhe herrschen. Es besteht die vage Hoffnung, dass diese verlängert werden könnte, um erneuten Friedensgesprächen den Weg zu bahnen. Eine unabhängige Untersuchung der möglichen Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen im Jemen durch die Vereinten Nationen ist, trotz Bemühungen des Hohen Kommissars für Menschenrechte, jedoch noch nicht in Sicht. Denn Saudi-Arabien blockiert das Vorhaben im UN-Menschenrechtsrat. Menschenrechtsorganisationen fordern nicht nur deshalb einen Ausschluss Saudi-Arabiens aus dem Rat. mehr

  • demonstrierende Menschen in Bogota

    Steht nach dem ‚Nein’ in Kolumbien nachhaltiger Frieden auf dem Spiel?

    In Kolumbien überschlagen sich aktuell die Ereignisse. Zehntausende protestierten vergangene Woche in Bogotá für den Frieden. Am Freitag wurde bekannt, dass dem kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos der Friedensnobelpreis verliehen werden soll. Das, obwohl – oder gerade weil – am Sonntag zuvor das kolumbianische Volk in einem historischen Referendum den Friedensvertrag zwischen den Rebellen und der kolumbianischen Regierung abgelehnt hatte. Kristina Lunz berichtet über ihre persönlichen Eindrücke am Tag des Votums, über ein gespaltenes Land und über die Bedeutung des Referendums für Opfer- und Frauenrechtsorganisationen. mehr

  • Die Flagge Bosnien und Herzegowinas

    Bosnien und Herzegowina: Öffnet ein Referendum die Büchse der Pandora?

    Mehr als 20 Jahre nach dem Dayton-Vertrag brodelt es in Bosnien und Herzegowina. Angefeuert von einem Referendum über den Nationalfeiertag der Republika Srpska zeigt sich, dass viele Wunden aus den Jugoslawienkriegen weiterhin nicht verheilt sind. Die Situation im Land erinnert zunehmend an die Lage von vor 20 Jahren. Die Ereignisse in Bosnien und Herzegowina könnten zum Menetekel für die gesamte Region werden. Die internationale Gemeinschaft zeigt sich entzweit und planlos angesichts dessen, dass die erdachten Lösungsansätze nur bedingt fruchten. mehr